Du fragst dich sicherlich: Was hat ein „Pilz“ in meinem Getränk zu suchen? Tatsächlich ist der Kombucha-Teepilz weder ein klassischer Pilz noch eine Flechte, sondern eine von Mikroorganismen besiedelte Cellulosematrix. Diese Kultur wird auch SCOBY genannt. Wie du sie verwendest, pflegst und eine neue Kombucha-Kultur zu Hause anzüchten kannst, erfährst du in diesem Beitrag.
Neben Wissenswertem rund um den Teepilz zeigen wir dir, wie du eine Kombucha-Kultur im Gärgefäß verwenden kannst, was bei der Pflege wichtig ist und welche alternativen Verwendungsideen es gibt.
Kombucha? Teepilz? Die Basics auf einen Blick!
Kombucha (sprich: Kom-buh-tscha) ist ein fermentiertes Getränk, das aus gesüßtem Tee hergestellt wird. Dabei arbeiten Bakterien und Hefen zusammen. Die sichtbare, oft gelartige Schicht wird als Kombucha-Pilz oder SCOBY bezeichnet. SCOBY steht für Symbiotic Culture of Bacteria and Yeast, also eine symbiotische Gemeinschaft aus Bakterien und Hefen. Der SCOBY ist dabei nicht einfach ein einzelner Organismus, sondern Teil einer komplexen Mikroorganismengemeinschaft.
Die Kombucha-Kultur ermöglicht die Fermentation des gesüßten Tees und beeinflusst dadurch die Zusammensetzung und den typischen süß-säuerlichen Geschmack des fertigen Getränks.
Was macht man mit einem Kombucha-Pilz? Eine geeignete, gepflegte Kultur kann für weitere Fermentationen verwendet werden. Dafür ist neben dem SCOBY vor allem ausreichend geeignete, saure Starterflüssigkeit wichtig. Sie hilft dabei, den frisch angesetzten Tee von Beginn an anzusäuern.

Woraus besteht der Kombucha-Teepilz?
Der SCOBY ist keine Flechte und kein klassischer Pilz. Seine sichtbare Struktur besteht überwiegend aus bakterieller Cellulose, in der Bakterien und Hefen der Kombucha-Kultur leben. Daher wird er umgangssprachlich häufig als Teepilz oder Hefepilz bezeichnet, obwohl diese Bezeichnungen biologisch nicht ganz genau sind.
Hefen können Zucker unter anderem zu Ethanol und Kohlendioxid verstoffwechseln. Bestimmte Essigsäurebakterien können Ethanol anschließend unter Sauerstoffeinfluss zu organischen Säuren wie Essigsäure umsetzen. Das Zusammenspiel der beteiligten Mikroorganismen prägt den Fermentationsprozess.
Kombucha-SCOBYs sind häufig rund und flach, ihre Konsistenz ist meist gelartig. Die Oberfläche kann glatt oder uneben sein. Während der Fermentation können Löcher, Falten oder kleine Wölbungen entstehen. Auch die Farbe und Durchsichtigkeit können je nach Tee, Kultur und Fermentationsbedingungen variieren. Solche Merkmale allein belegen jedoch nicht, dass die Kultur gesund oder sicher ist. Sichtbarer Schimmel ist ein Warnzeichen: In diesem Fall solltest du den gesamten Ansatz einschließlich SCOBY entsorgen.
Welche Bestandteile können in Kombucha vorkommen?
Je nach Kultur, Tee und Fermentationsbedingungen wurden in Kombucha-Untersuchungen unterschiedliche Bestandteile nachgewiesen. Nicht alle sind automatisch in jedem SCOBY oder fertigen Getränk enthalten oder in ernährungsphysiologisch relevanten Mengen vorhanden.
- Bakterien: verschiedene Bakterienarten, darunter je nach Kultur Essigsäurebakterien und weitere Gruppen.
- Hefen: unterschiedliche Hefestämme, die am Abbau von Zucker beteiligt sein können.
- Enzyme: biologische Moleküle, die an Stoffwechselprozessen beteiligt sind.
- Vitamine: in einzelnen Untersuchungen wurden bestimmte Vitamine nachgewiesen. Die tatsächlichen Gehalte hängen von Rezeptur und Fermentation ab.
- Mineralstoffe und Spurenelemente: beispielsweise aus den verwendeten Ausgangszutaten. Die Mengen können variieren.
- Organische Säuren: darunter Essigsäure und weitere Säuren, deren Zusammensetzung vom Herstellungsverfahren abhängt.
- Aminosäuren: können je nach Ausgangsstoffen und Fermentation in unterschiedlichen Mengen vorkommen.
- Polyphenole: sekundäre Pflanzenstoffe, die natürlicherweise unter anderem im verwendeten Tee enthalten sind und sich während der Fermentation verändern können.
- Alkohol: kann als natürliches Produkt der Fermentation entstehen. Der tatsächliche Gehalt hängt unter anderem von Rezeptur, Fermentationsdauer, Temperatur und Lagerung ab.
- Koffein: kann im fertigen Getränk enthalten sein, wenn koffeinhaltiger Tee wie schwarzer oder grüner Tee verwendet wird. Der Gehalt hängt unter anderem von Tee und Zubereitung ab.
Blick hinter die Kulissen: Wie arbeitet der SCOBY?
Nähr- und Inhaltsstoffe
Die sichtbare Kombucha-Kultur wächst häufig an der Oberfläche der Nährlösung. Dort steht den Mikroorganismen Sauerstoff zur Verfügung. Hefen verstoffwechseln Zucker unter anderem zu Ethanol und Kohlendioxid. Andere Mikroorganismen nutzen verschiedene Zwischen- und Endprodukte weiter und bilden dabei beispielsweise organische Säuren.
Das saure Milieu kann das Wachstum mancher unerwünschter Mikroorganismen erschweren. Es ersetzt jedoch weder sauberes Arbeiten noch eine geeignete Rezeptur und kontrollierte Fermentationsbedingungen.
Der SCOBY wächst und gedeiht
Bestimmte Bakterien bilden Cellulose, aus der sich an der Oberfläche eine neue SCOBY-Schicht entwickeln kann. Mit der Zeit kann die Schicht dicker werden oder es können mehrere Schichten entstehen. Wie schnell das geschieht, hängt unter anderem von der Kultur, der Temperatur, dem Sauerstoffangebot und der Zusammensetzung der Nährlösung ab.
Manchmal sinkt ein SCOBY auf den Boden des Gärgefäßes. Das allein bedeutet nicht, dass die Kultur unbrauchbar ist. An der Oberfläche kann sich eine neue Schicht bilden. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Aussehen: Auch Starterflüssigkeit, Hygiene und die Entwicklung des Ansatzes sind wichtig.
Für die Fermentation wird das Gärgefäß üblicherweise mit einem sauberen, luftdurchlässigen Tuch abgedeckt und sicher befestigt. So kann Luft an den Ansatz gelangen, während das Tuch das Eindringen von Insekten und groben Verunreinigungen erschwert.
Das fermentierte Endergebnis – der Kombucha-Tee
Einfach gesagt: Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk. Für die Herstellung werden gesüßter Tee, beispielsweise Grüntee oder Schwarztee, und eine geeignete Kombucha-Kultur verwendet.
Kombucha schmeckt häufig süß-säuerlich und je nach Rezeptur auch herb oder fruchtig. Wie viel Restzucker im fertigen Getränk enthalten ist, hängt von der Ausgangsrezeptur und dem Fermentationsverlauf ab. Je nach Kultur und Herstellungsverfahren können unterschiedliche organische Säuren, Mikroorganismen und weitere Fermentationsprodukte entstehen.
Mögliche Wirkungen von Kombucha
Rund um Kombucha werden traditionell und im Internet zahlreiche gesundheitliche Wirkungen diskutiert. Gleichzeitig untersucht die Wissenschaft unter anderem die Fermentation, die enthaltenen Mikroorganismen, organische Säuren und weitere Inhaltsstoffe.
Aus diesen Untersuchungen lassen sich jedoch keine pauschalen Aussagen ableiten, dass Kombucha Krankheiten oder konkrete Beschwerden verhindern, behandeln oder lindern kann. Ergebnisse aus Labor- oder Tierstudien sind zudem nicht automatisch auf den Menschen übertragbar. Entscheidend ist, was tatsächlich am jeweiligen Lebensmittel und unter den jeweiligen Studienbedingungen untersucht wurde.
Lass den Kombucha-Pilz sprießen: Kombucha-Kultur selbst anzüchten
Wenn du eine eigene Kombucha-Kultur anzüchten möchtest, benötigst du als Ausgangspunkt geeigneten, unpasteurisierten Kombucha als Starterflüssigkeit. Dieser bringt Mikroorganismen in den Ansatz ein und sorgt für eine wichtige anfängliche Ansäuerung. Nicht jeder als „raw“ oder unpasteurisiert gekennzeichnete Kombucha eignet sich automatisch als Starter; achte darauf, dass das Produkt dafür geeignet ist und keine ungeeigneten Zusätze enthält.
Du kannst eine Kultur auch von jemandem bekommen, der selbst Kombucha herstellt, oder ein geeignetes Starter-Set verwenden. Ein bereits vorhandener SCOBY ist hilfreich, aber die saure Starterflüssigkeit bleibt ein wichtiger Bestandteil des Ansatzes.
Für einen Kombucha-Ansatz benötigst du grundsätzlich Wasser, Tee, Zucker und geeignete Starterflüssigkeit beziehungsweise eine vorhandene Kombucha-Kultur. Arbeite mit sauberen Utensilien und einem geeigneten Gärgefäß. Wie schnell sich eine sichtbare SCOBY-Schicht bildet, hängt unter anderem von Kultur, Temperatur, Rezeptur und hygienischen Bedingungen ab.
Wichtig: Eine neue Schicht an der Oberfläche beweist nicht, dass der Ansatz sicher ist. Verwende eine erprobte Anleitung mit geeigneten Mengenverhältnissen und achte auf die Fermentationsbedingungen. Bei sichtbarem Schimmel solltest du den gesamten Ansatz entsorgen und nicht versuchen, nur die betroffene Stelle zu entfernen.
Es war einmal … Eine kurze Geschichte des Teepilzes
Woher stammt die Kombucha-Kultur?
Kombucha hat eine lange Geschichte, doch seine genaue Herkunft lässt sich nicht eindeutig belegen. Häufig wird das Getränk mit Ostasien in Verbindung gebracht, insbesondere mit China. Auch Japan spielt in der Geschichte des Namens eine Rolle. Die historischen Überlieferungen sind allerdings nicht so eindeutig, dass sich ein einzelner Entstehungsort oder ein genaues Ursprungsdatum sicher angeben ließe.
Eine chinesische Legende
Eine der Erzählungen rund um Kombucha verbindet das Getränk mit dem chinesischen Kaiser Qin Shi Huangdi, der im 3. Jahrhundert v. Chr. nach Mitteln zur Verlängerung seines Lebens gesucht haben soll. In manchen Versionen der Legende wird ihm ein besonderes Getränk zugeschrieben.
Dass der Kaiser tatsächlich Kombucha getrunken hat oder dass das Getränk damals in seiner heutigen Form existierte, ist historisch nicht belegt. Die Geschichte sollte deshalb als Legende und nicht als gesicherter Nachweis für den Ursprung von Kombucha verstanden werden.
Kombucha, der Name
Der Name „Kombucha“ wird häufig mit den japanischen Wörtern „kombu“ und „cha“ in Verbindung gebracht, die sich auf eine Alge beziehungsweise Tee beziehen. Im Japanischen bezeichnet Kombu-Cha traditionell jedoch ein Getränk aus Seetang. Wie der Begriff im Westen zur Bezeichnung des fermentierten Teegetränks wurde, ist nicht abschließend geklärt.
Übriger Kombucha-Pilz? 4 alternative Verwendungsideen
Nicht nur für neuen Kombucha kann eine Kultur interessant sein. Wenn du einen SCOBY übrig hast, gibt es verschiedene Rezept- und DIY-Ideen. Beachte dabei, dass ein SCOBY ein feuchtes, mikrobiell besiedeltes Material ist und sich nicht jede Verwendung für den Verzehr oder die Anwendung auf der Haut eignet.
1. Erfrischendes Rezept für den Sommer: Sweet Beet (für 2 Portionen)
- 4 cm geschälter und kleingeschnittener Ingwer
- 300 ml Kombucha
- 100 ml frisch gepresster Orangensaft
- 100 ml Karottensaft
- 100 ml Rote-Bete-Saft
- 2 Teelöffel frisch gepresster Zitronensaft
Und so wird's gemixt: Gib alle Zutaten in einen Mixer und vermische sie etwa 15 Sekunden lang. Anschließend direkt servieren. Verwende dafür Kombucha, der für den Verzehr geeignet ist, und bewahre das Getränk bis zum Servieren gekühlt auf.
2. Kombucha als Dressing für deinen Salat
Aus Kombucha lässt sich ein säuerliches Dressing zubereiten. Dafür kannst du eine kleine Menge fertigen Kombucha mit Öl, Kräutern und Gewürzen vermischen und nach Geschmack abschmecken.
Manche verwenden länger fermentierten Kombucha auch als Grundlage für einen Essig. Allerdings wird ein Getränk durch eine längere Fermentation nicht automatisch zu einem sicheren oder ausreichend sauren Essig. Die Säureentwicklung hängt von Kultur und Herstellungsbedingungen ab. Wenn du Kombucha-Essig herstellen möchtest, verwende ein dafür geeignetes, erprobtes Verfahren und verlasse dich nicht allein auf Geschmack oder Fermentationsdauer, um die Sicherheit zu beurteilen.
Für ein einfaches Salatdressing ist es deshalb am unkompliziertesten, fertigen Kombucha als säuerliche Zutat zu verwenden und das Dressing frisch zuzubereiten.
3. Kombucha-Gesichtsmaske
Im Internet finden sich DIY-Rezepte für Gesichtsmasken mit SCOBY, Kombucha und Öl. Von der Anwendung selbst hergestellter Kombucha-Mischungen auf der Haut ist jedoch Vorsicht geboten: Die Zusammensetzung und der Säuregrad sind nicht standardisiert, und die mikrobiologische Belastung lässt sich zu Hause nicht zuverlässig beurteilen. Ein nachgewiesener kosmetischer Nutzen ist durch die bloße Verwendung einer Kombucha-Kultur ebenfalls nicht belegt.
Wenn du Gesichtspflege ausprobieren möchtest, sind dafür entwickelte und dermatologisch getestete Produkte die verlässlichere Wahl. Hausgemachte Fermentationsansätze solltest du nicht in die Nähe der Augen bringen oder auf gereizter beziehungsweise verletzter Haut verwenden.
4. Kombucha-Fußbad
Auch Fußbäder mit sehr saurem Kombucha oder selbst hergestelltem Kombucha-Essig werden gelegentlich als DIY-Idee beschrieben. Der Säuregehalt und die Zusammensetzung solcher Mischungen können jedoch stark schwanken. Ätherische Öle können zudem Hautreizungen auslösen.
Für ein Fußbad ist warmes Wasser die einfachere Wahl. Wenn du Badezusätze verwendest, sollten diese für die Anwendung auf der Haut vorgesehen sein. Bei offenen Stellen, gereizter Haut oder bekannten Hautproblemen solltest du auf saure oder selbst fermentierte Mischungen verzichten.
Kombucha-Pilz „SCOBY“ – keine Angst vor Bakterien!
Unser Körper beherbergt eine große Vielfalt an Mikroorganismen. Dieses sogenannte Mikrobiom und seine Wechselwirkungen mit dem menschlichen Körper sind Gegenstand intensiver Forschung. Wie Ernährung, Lebensstil und einzelne Lebensmittel das Mikrobiom beeinflussen, ist komplex und lässt sich nicht auf ein einzelnes fermentiertes Lebensmittel reduzieren.
Der SCOBY zeigt anschaulich, wie Bakterien und Hefen bei der Fermentation in einer komplexen Gemeinschaft zusammenarbeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Kultur oder jeder selbst hergestellte Ansatz automatisch sicher ist. Sauberes Arbeiten, geeignete Starterflüssigkeit und kontrollierte Fermentationsbedingungen bleiben wichtig.
Wenn du Lust auf eigene Fermentation hast, kannst du mit einer geeigneten Kombucha-Kultur deinen eigenen Kombucha zu Hause ansetzen.
FAQs zum Teepilz
Wie entsteht ein Kombucha-Pilz?
Ein SCOBY entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Bakterien und Hefen in einer Kombucha-Kultur. Bestimmte Bakterien bilden Cellulose, aus der sich an der Oberfläche des Ansatzes eine sichtbare Schicht entwickeln kann. Hefen verstoffwechseln Zucker unter anderem zu Ethanol und Kohlendioxid. Bestimmte Essigsäurebakterien können Ethanol unter Sauerstoffeinfluss weiter zu organischen Säuren wie Essigsäure umsetzen.
Wie kann man den Kombucha-Teepilz aufbewahren?
Ein SCOBY-Hotel ist ein Gefäß, in dem eine Kombucha-Kultur mit ausreichend saurer Starterflüssigkeit aufbewahrt wird. Verwende ein sauberes Gefäß und eine geeignete Abdeckung. Kontrolliere die Kultur regelmäßig auf auffällige Veränderungen. Bei sichtbarem Schimmel solltest du den gesamten Ansatz entsorgen. Wie lange sich eine Kultur sicher aufbewahren lässt, hängt unter anderem von Hygiene, Säuregrad, Lagerbedingungen und Zustand der Kultur ab.
Kann man den Kombucha-Pilz essen?
Die Cellulosematrix des SCOBY besteht überwiegend aus bakterieller Cellulose. Obwohl sie grundsätzlich essbare Bestandteile enthalten kann, ist nicht jede Kultur für den Verzehr geeignet. Für einen SCOBY aus einer selbst angesetzten Fermentation lässt sich die Sicherheit nicht allein anhand seines Aussehens beurteilen. Verwende ihn daher nicht einfach als Lebensmittelzutat, wenn die sichere Herstellung und Eignung nicht gewährleistet sind.
Kann man den SCOBY-Pilz einfrieren?
Durch das Einfrieren können Mikroorganismen geschädigt werden. Ob eine Kultur danach wieder zuverlässig fermentiert, ist nicht garantiert. Wenn du einen SCOBY aufbewahren möchtest, ist ein geeignetes Gefäß mit saurer Starterflüssigkeit eine gängige Alternative. Kontrolliere die Kultur regelmäßig und verwende sie nur weiter, wenn sie keine Anzeichen von Schimmel oder anderen auffälligen Veränderungen zeigt.
Wie schmeckt Kombucha?
Kombucha schmeckt häufig süß-säuerlich und leicht herb. Der Geschmack hängt unter anderem von der Teesorte, der Rezeptur, der Fermentationsdauer und einer möglichen zweiten Fermentation ab. Mit Saft, Kräutern, Früchten oder Ingwer kann das Getränk zusätzlich aromatisiert werden. Je nach Herstellungsverfahren können Süße, Säure und Kohlensäure deutlich variieren.
Wieso ist Kombucha gesund?
Wie sich Kombucha ernährungsphysiologisch einordnen lässt, hängt von seiner konkreten Rezeptur ab. Dabei spielen beispielsweise Zuckergehalt, verwendeter Tee, weitere Zutaten und die Verarbeitung nach der Fermentation eine Rolle.
In unpasteurisiertem Kombucha können lebende Mikroorganismen enthalten sein. Während der Fermentation entstehen außerdem organische Säuren und weitere Fermentationsprodukte. Daraus lässt sich jedoch keine pauschale Wirkung auf Darm, Immunsystem oder bestimmte Beschwerden ableiten. Kombucha sollte als Lebensmittel und nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlung betrachtet werden.
Wann soll man Kombucha trinken?
Kombucha kannst du grundsätzlich zu der Tageszeit trinken, zu der er für dich am besten passt – beispielsweise zu einer Mahlzeit oder als Erfrischung zwischendurch. Eine bestimmte Uhrzeit ist nicht erforderlich. Beachte die Produktangaben zur Lagerung und den individuellen Koffein- und Alkoholgehalt, der je nach Produkt variieren kann.
Wie viel Kombucha soll man trinken?
Eine allgemeingültige tägliche Maximalmenge lässt sich nicht für alle Kombucha-Produkte und Menschen angeben. Wenn du Kombucha neu ausprobierst, kannst du mit einer kleinen Menge beginnen und beobachten, wie du ihn verträgst. Berücksichtige außerdem die Angaben auf dem Etikett sowie den Zucker-, Koffein- und möglichen Alkoholgehalt des jeweiligen Produkts.
Zusammenfassung: Das Wichtigste über den Kombucha-Teepilz
- Ein SCOBY ist kein klassischer Pilz: Die sichtbare Schicht besteht überwiegend aus bakterieller Cellulose und beherbergt eine Gemeinschaft aus Bakterien und Hefen.
- Die Kultur ermöglicht die Fermentation: Mikroorganismen verarbeiten Bestandteile des gesüßten Tees und bilden unter anderem organische Säuren und Kohlendioxid.
- Starterflüssigkeit ist wichtig: Sie bringt Mikroorganismen in den Ansatz ein und sorgt für eine anfängliche Ansäuerung.
- Das Aussehen allein ist kein Sicherheitsnachweis: Bei sichtbarem Schimmel sollte der gesamte Ansatz entsorgt werden.
- DIY-Ideen mit Vorsicht umsetzen: Nicht jede Kombucha-Kultur eignet sich für den Verzehr oder für die Anwendung auf der Haut.

















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1 Kommentar
bitte genaue Angabe wie man KOMBUCHA macht und wie lange stehen lassen sodass er nicht só sauer wird
🙏🍀🙏🍀